mamazone e.V.Jahresbericht

Jahresbericht 2016

Hier finden Sie als PDF zum Lesen und Drucken unseren Jahresbericht 2016.

 

 

Zu den Jahresberichten der vergangenen Jahre

Hinter den vielen Zahlen, die Sie vorfinden werden, stehen die Aktivitäten einiger weniger, aber sehr lebendiger Frauen mit Brustkrebs, die sich ehrenamtlich und mit Leidenschaft der Arbeit bei mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V., Augsburg, verschrieben haben.

Unterstützt werden sie dabei von zwei Angestellten im mamazone-Büro, die die Projekte koordinieren und tatkräftig mitgestalten, die Fragen von Patientinnen an Experten weiterleiten und die mit den Mitgliedern von mamazone im Gespräch bleibe.


Als ich im Juli 1996 als 46-jährige Frau mit einem (zu) spät erkannten und falsch behandelten Brustkrebsknoten in die Brustkrebswelt hineingeworfen wurde und mich in das Labyrinth der verschiedenen Behandlungsangebote begeben musste, fühlte ich mich sehr alleine – eingesponnen in einen Kokon aus Angst, ausgesetzt der Bedrohung meines Lebens. Erst drei Jahre später begann ich wahrzunehmen, dass es außer mir noch rund 74.000 ebenfalls betroffene Frauen in Deutschland gibt, die jährlich, an irgendeinem der 365 Tage des Jahres, hören müssen, dass sie Brustkrebs haben. Mit schwindender Verzweiflung und wachsendem Selbstvertrauen begann ich, mich auch für die Nöte meiner Leidensgenossinnen zu interessieren.

Als Journalistin war ich es gewohnt, Fragen zu stellen. Die Antworten darauf zeigten mir, wie nötig es ist, sich mit anderen Frauen zu einer Lobby im Kampf gegen Brustkrebs und gegen all das, was ihn fördert, zusammenzuschließen.

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. wurde am 25. November 1999 in den Räumen der Fakultät für Volkswirtschaft der Universität Augsburg geboren.

Wir fingen zu vierzehnt an und sind heute fast 2.000. In den 15 Jahren unseres Bestehens ist es uns gelungen, eine unüberhörbare und manchmal auch unbequeme Stimme für Frauen (und Männer) mit Brustkrebs in Deutschland zu werden.

Seit Anfang 2013 steht an der Spitze unseres Vereins ein fünfköpfiger Vorstand. Das Schöne daran: Die Unterzeile der Philosophie von mamazone, nämlich eine Brücke zu bilden zwischen „Frauen und Forschung gegen Brustkrebs“, wird im Wortsinn „leibhaftig“ in diesem Vorstand abgebildet. Darin vertreten sind zwei herausragende Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen sowie drei Patientinnen. Jede einzelne von ihnen lebt in unserem Vereinsalltag vor, wie fruchtbringend die Verbindung von erlebter und erlernter Kompetenz auf dem Weg zur Heilung von Brustkrebs sein kann. Denn Krebszellen sind egoistisch und Einzelgänger im System der Zelle – lebendige Zellen eines Vereins, der dem Krebs den Kampf angesagt hat, müssen sich indes genau gegenläufig verhalten: kommunikativ und wertschätzend, über den Rand des eigenen Ego hinausschauend, zugunsten des Wohles der Gemeinschaft.

Mit den Informationen und Bildern, die wir Ihnen mit unserem Jahresbericht liefern, geben wir nicht nur Rechenschaft ab über das, was wir Tag für Tag, Jahr um Jahr tun. Dahinter steht auch ein Aufruf an Sie, liebe Leserinnen und Leser:

  • Spenden Sie und unterstützen Sie dadurch aktiv unseren Willen, die Ursachenforschung, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs immer weiter und mit immer neuen Projekten zu verbessern.
  • Seien Sie nicht gleichgültig einer Erkrankung gegenüber, die jedes Jahr allein in Deutschland rund 20.000 Frauen das Leben kostet.
  • Sagen Sie nicht, das machen schon die anderen, sondern schreiten Sie zur Tat, wie immer diese auch aussehen mag, und machen Sie mit bei Deutschlands aktivster Lobby im Kampf gegen Brustkrebs – mamazone e. V.

Das wünscht sich mit herzlichem Dank für Ihr bisheriges Engagement

Ihre Ursula Goldmann-Posch
Gründerin von
mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.